Hinter jedem Bild einer Ruine steht ein Zuhause, ein Ort der Erinnerungen und Geschichten. Auf deren Spuren begibt sich die interaktive Rauminstallation MOVING LINES (Produktionsförderung) und nutzt Augmented Reality sowie Miniaturmodelle, um die Erinnerungen von Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, erlebbar zu machen.

Der Versuch, Erinnerungen zu sammeln und erlebbar zu machen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Projekte von Rocinante Film. Biographische Erlebnisse, die in Theaterworkshops an der türkisch-syrischen Grenze gesammelt wurden, waren die Grundlagen für den Spielfilm Kinder des Lichts (ARD-Programmpreis 2018). Für Afghan Memories wurden nach dem Storycorps Prinzip Geschichten der afghanischen Diaspora in einem Pop-Up-Store in Berlin gesammelt, als Buch herausgegeben und in einem Theaterstück verarbeitet. Ein virtuelles Erzählcafé (www.zwischen-uns.de) wird zum digitalen Ort in dem Erinnerungen und Gespräche zur innerdeutschen Teilung stattfinden und festgehalten werden.

MOVING LINES ist das neueste Projekt von Rocinante Film / XR Anywhere, das sich mit diesem Themenfeld beschäftigt.

Mixed Media

Regie: Antonia Nestler and Andreea Cristina Mircea
In Ko-Produktion mit Filmuniversität Konrad Wolf
Gefördert durch MBB (Digi.Tale)